Donnerstag, 25. August 2011

Paarzeitfahren HU SunRace: ohne Sun, dafür mit jeder Menge Spaß und einem zweiten Platz


Der Wetterbericht ließ schon Düsteres ahnen, doch Beeke und ich waren am Vorabend noch frohen Mutes und flachsten per whats app, vielleicht lieber einen Neo für das Rennen mitzunehmen.

Nein, es sollte kein Triathlon, sondern ein Paarzeitfahren werden, aber Triathleten sind hart im Nehmen und entgegen anders lautender Gerüchte manchmal eben doch in der Lage auch schnell Rad zu fahren.

Die Vorbereitung für dieses Rennen war, vielleicht nicht die Übliche, hatten wir unser gemeinsames Training mit Zeitfahrrad zu Gunsten einer lustigen Crosstour durch die Lüneburger Heide sausen lassen, aber die Taktik stand zumindest.
Ich hatte genau eine Woche zuvor meinen ersten Langdistanz Triathlon gefinished und in der Woche auf jegliche Art von Sport verzichtet, quasi back to the roots und extrem Couching, war also top fit, oder so.
Nichts desto trotz, wir wollten Spaß und sehen, was dabei rumkommt.

Erstmal war ich natürlich wieder viel zu früh vor Ort, so dass der arme Torben nicht nur um seinen Schönheitsschlaf gebracht war, sondern auch noch die ersten Orientierungs- und Warmfahrrunden mit mir drehen durfte, bis Beeke endlich da war und ihn erlöste.

So fuhren wir Mädels noch zwei gemeinsame Runden und dann sollte es auch schon losgehen. Wir waren das erste Startpärchen für die knapp 35 Kilometer. Kurz bevor es losging, hatte wir dann auch geklärt, wer zuerst vorne fährt und wie wir wechseln, nur das mit dem Tempo liessen wir auf uns zukommen.


Das „Wechselspiel“ funktioniert gut, zwar hakte ab und an die Kommunikation, aber irgendwie spielten wir uns Runde um Runde besser ein. In einigen Kurven verlor ich ein paar Meter, da meine Kurventechnik noch nicht so ganz ausgereift ist. Pech für mich, musste ich nach den Kurven ordentlich drauftreten, um schnell wieder ranzukommen, doch waren unsere Kurvendurchfahrten besser als die der meisten anderen Fahren und somit verloren wir hier nicht viel Zeit. Ungefähr zur Hälfte des Rennens begann es dann zu regnen, was nicht nur naß von oben, sondern eigentlich von allen Seiten machte.
Wasserschatten mal anders. Die Kurvendurchfahrten wurden schmieriger und da nun fast alle Paarungen auf dem Kurs waren, kam es zu einige „Staus“, wenn übervorsichtige fast mit Schrittgeschwindigkeit sich durch die Kurve gleiten ließen.


Alles in allem war es sauanstrengend, hat aber irre Spaß gemacht, auch, wenn ich nicht in der Form meines Lebens war und Beeke so ein wenig ausgebremst habe.

Lohn der Mühen war dann der 2. Platz in der Frauengesamtwertung!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen