Montag, 7. Oktober 2013

1. Skyline Run

Skyline Run? Was ist das? Der Austragungsort des Skyline Runs ist der Energieberg in Hamburg-Georgswerder, also Wilhelmsburg. Der Energieberg ist eine ehemalige Müllkippe, die, seit den 1970er nicht mehr genutzt, inzwischen verkapselt, begrünt und mit Windkraft und Photovoltaik versehen ist. Der Berg ist auf asphaltierten Wegen begehbar und bietet oben auf dem 900 m langen Horizontweg einen 360 Grad Rund-um-Blick auf die nördliche Elbseite, die A1, das ganze Ausmaß des Hamburger Hafens und im Süden 
auf die Harburger Berge.

Erstmalig sollte hier von der Feuerwehr Wilhelmsburg veranstaltet der Skyline Run stattfinden. Angeboten wurden die Strecken 3 km, 5,2 km und 10,2 km.
Wir hatten uns für die 10,2 km entschieden. Die auf der Veranstalter-Homepage veröffentlichte Strecke leuchtete mir zwar nicht so ganz ein, da es doch ein wenig schnörkelig wirkte, aber ich ging davon aus, dass ich mich schon nicht verlaufen würde.
Vor unserem Lauf guckten wir uns dann noch einen Teil der Laufstrecke an und zwar den Horizontweg, dafür mussten wir irgendwie gefühlte Tausend Treppenstufen hoch, aber der Ausblick war es dann doch wert. Oben befand sich dann auch das Ziel für alle drei Läufe.
Ganz oben
Also, wieder runter, umziehen und zum Start schlendern. Warmlaufen? Ach, mist, na ja, zu spät. Schnell schauten wir uns die Siegerehrung der 3 km Läufer an. Es waren fast nur Kids mitgelaufen und so waren dann bei den Frauen, die Siegerin und die beiden Platzierten alle Jahrgang 2005, bei den Männern war der Sieger 9 und der Zweite 6 Jahre alt, aber alle stolz wie Bolle. Zu niedlich!
Unser Lauf sollte dann von zwei Radfahrern begleitet werden, damit sich auch tatsächlich keiner verläuft. Jetzt vor Ort, war die Strecke eigentlich logisch: Zweimal unten um den Berg, dann in Serpentinen halb rauf, nochmal rum, wieder Serpentinen, dann einmal den Horizontweg rum, am Ziel scharf links, wieder ein Stück runter, dann die zweiten Serpentinen wieder hoch, nochmal den Horizontweg und ab ins Ziel. Eigentlich einfach, oder?
Der Startschuß fiel und es wurde erstmal ordentlich gerempelt, vorne wurde geträumt und hinten gedrängelt. Die Strecke führte entlang der Autobahn, dann an Bullen (männliche Kuhtiere ;) ) vorbei, die etwas ungläubig guckten, wieder am Start vorbei und nochmal das Ganze. 
Wilhelmsburg - Harburg
Die ersten 5 km waren geschafft, nun ging es in den Berg. Tempo- und Richtungswechsel folgten recht schnell aufeinander, jetzt ging es auf einen Rundweg, einmal rum und wieder hoch, endlich der Horizontweg. Das Muster des Bodenbelages machte ganz schwummrig, so dass ich bemüht war, den Blick auf die Umgebung zu halten. Das Ziel, so nah und doch so fern, schnell abbiegen auf die zweite Runde. Ein wenig runter, halb rum und wieder hoch, einmal noch den Horizontweg und fertig, 10,2 km Skyline Run.
... fast im Ziel :)

Fazit: Der Skyline Run ist eine schöne Laufveranstaltung, die auch für das Auge was bietet. Die Organisation war jetzt noch recht klein, aber ich denke die Veranstaltung wird sich entwickeln. Terminlich lag der Lauf jetzt nur 3 Tage hinter dem Köhlbrandbrückenlauf, was vielleicht einige davon abgehalten hat, hier am Start zu stehen.
Persönlich kann ich diesen Lauf nur empfehlen, da die Strecke schön und die Orga gut ist. Es ist einfach mal ein etwas anderer 5 oder 10 km Lauf.



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