Samstag, 5. Oktober 2013

Köhlbrandbrückenlauf 2013

Der Tag der deutschen Einheit ist in Hamburg seit 3 Jahren auch Tag des Köhlbrandbrückenlaufes.
Für diejenigen, die die Köhlbrandbrücke nicht kennen, hier kurz die Fakten:
Insgesamt 3618 m lang und 53 m Lichte Höhe überspannt die Köhlbrandbrücke die Süderelbe und verbindet den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg mit der Autobahn A7. Grundsätzlich ist das Betreten oder Befahren mit Fahrrädern verboten, nur während des Köhlbrandbrückenlauf dürfen aber eben auch nur die Läufer auf die Brücke. Die Radfahrer kommen während der Cyclassics in den Genuß.
Der Lauf führt vom Windhukkai über die Brücke unter der A7 durch, bis Höhe Hauptzollamt Hamburger Hafen und wieder zurück. Insgesamt beträgt die Strecke 12 km und bietet einen atemberaubenden Blick über den Hamburger Hafen.
Nun aber weg von den Fakten und hin zum Bericht.
Wir hatten zeitlich knapp geplant, aber eigentlich... na ja. Kurz vor Harburg ging auf der Autobahn irgendwie gar nichts mehr. Grund? In 5 km eine Baustelle mit Reißverschlußverkehr. Die Zeit bis zum Start verrann.
Die nächste Hürde war dann die Parkplatzsuche. Eigentlich sollten gemäß Veranstalter ausreichend Parkplätze vorhanden sein, nur wussten wir nicht wo, da eine Ausschilderung nicht vorhanden war.
Parkplatz gefunden und noch 28 min bis zum Start. Schnell zum Abholen der Startunterlagen, jetzt noch 20 min... Kleiderbeutelabgabe, aber Moment, die Kleiderbeutel hätten wir selbst mitbringen müssen? Sch...
Schnell aus den Klamotten und Torben rannte noch schnell zum Auto, Sachen wegbringen. TickTackTickTack. Noch 3 Minuten, schnell noch aufs Dixi... Pünktlich mit dem Startschuß haben wir uns dann hinten in der 12 Uhr Startgruppe angestellt, vor uns sind sogar noch einige Supporter, die bis zu letzt bei ihren Liebsten bleiben wollten.
2:30 Minuten nach dem Startschuß überqueren wir dann endlich die Startlinie, na ja, wer zu spät kommt...
Egal, wird es eben ein Genuß- und Fotolauf. Stück für Stück arbeiteten wir uns voran.

Klar, wer hinten läuft, läuft eben gemütlich, daher stießen wir bisweilen auf Unverständnis, wenn wir dann doch etwas schneller waren, aber meist reichte ein 'Darf ich kurz vorbei?'. Und schon waren wir oben angekommen am höchsten Punkt der Brücke. Der Ausblick war schon magisch, vor allem auch die Menge von Menschen vor und hinter uns. Jetzt ging es bis zum Wendepunkt nur noch bergab. Der Rückweg wurde uns dann mit ordentlich Gegenwind versüßt. Hier sahen wir dann auch, wie viele Läufer wir überholt haben müssen, es waren eine ganze Menge Läufer, die uns da entgegen kamen.
Nach einer knappen Stunde und etwas über 12 km kamen wir ins Ziel, zufrieden mit uns und der Foto- und Filmausbeute.
Fazit: Ein sehr schöner Lauf mit einmaligem Ausblick

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